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Archicad 29: Geländer bearbeiten – Einstellungen für Felder und Knoten

Die Archicad-29-Dokumentation von Graphisoft erläutert das Hinzufügen und Positionieren von Geländerfeldern sowie die Einstellungen für Stützen und Verbindungen an Knotenpunkten. Dieser Leitfaden hilft dabei, die Optionen an die jeweilige Projektzeichnung anzupassen.

Architekturvisualisierung eines Geländers mit Feldern und Eckverbindung in einem modernen InnenraumKI-Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt.Bild: 3dsınıfı / FCA AI

Kurz gesagt

  1. Felder lassen sich im Pattern Editor über Plus- und Minuszeichen hinzufügen und entfernen.
  2. Die Feldposition kann vertikal relativ zu Segmenten oder Schienen und horizontal mit Versätzen zu den Innenstützen angepasst werden.
  3. Pro Knoten lassen sich eine, zwei oder drei Stützen festlegen; bei weichen Verbindungen ist eine automatische oder manuelle Positionierung möglich.
  4. Für benachbarte Segmente kann festgelegt werden, ob dasselbe Muster am Knoten neu beginnt oder durchgehend fortgesetzt wird.

Dieser Leitfaden behandelt die Einstellungen für Felder und Knoten des Geländer-Werkzeugs, wie sie in der Archicad-29-Hilfe von Graphisoft beschrieben sind. Über diese Einstellungen lässt sich steuern, wie die Felder im Geländermuster angeordnet sind und wie Segmente an Knotenpunkten zusammentreffen. Beim Bearbeiten der Geländergeometrie im Architekturmodell sollten Sie die Optionen entsprechend den Teilungen in der Zeichnung und der gewünschten Verbindungsart auswählen.

1. Felder im Pattern Editor hinzufügen und positionieren

  1. Feld zum Muster hinzufügen oder daraus entfernen. Im Pattern Editor der Geländereinstellungen fügt das Pluszeichen ein Feld hinzu, das Minuszeichen entfernt es. Ein Feld kann in den Zwischenraum zwischen zwei Innenstützen oder Schienen eingefügt werden. Befindet sich im betreffenden Bereich bereits ein Baluster, kann dort kein Feld hinzugefügt werden. Prüfen Sie diese mögliche Kollision zwischen den Bauteilen, bevor Sie die Anordnung ändern. So lässt sich leichter nachvollziehen, warum das Muster nicht wie erwartet entsteht.

  2. Feldkomponente auswählen. In den Feldeinstellungen wird über die Dropdown-Liste eine GDL-Komponente ausgewählt. Neben den vorgefertigten Inhalten kann auch eine benutzerdefinierte Komponente als Feld gespeichert werden. Die Parameter der ausgewählten GDL-Komponente lassen sich in den Einstellungen der Feldkomponente bearbeiten. So können Sie die Form des Feldes nicht nur über seine Position im Geländermuster, sondern auch über die Optionen der Komponente festlegen.

  3. Vertikale und horizontale Position des Feldes einstellen. Der obere und untere Versatz kann relativ zur Ober- oder Unterkante des Segments festgelegt werden; bei einem Muster mit Schienen kann auch eine Schiene als Bezug dienen. Der linke und rechte Versatz wird relativ zu den Innenstützen definiert. Positive Versatzwerte verkleinern das Feld. Der horizontale Versatz verschiebt es seitlich. Prüfen Sie beim Ändern der Versätze, welches Element als Bezug dient: Derselbe Wert kann je nach Bezugspunkt zu einer anderen Anordnung führen.

EinstellungEmpfohlener WertWirkung
Stützen pro KnotenIn der Dokumentation genannte Optionen: eine, zwei oder drei Stützen am KnotenLegt die Anordnung der Stützen rund um den Knoten fest.
Oberer und unterer FeldversatzEntsprechend der Projektgeometrie einstellen; die Dokumentation nennt keinen festen WertPositioniert das Feld relativ zum Segment oder, falls vorhanden, zu den Schienen.
Linker und rechter FeldversatzEntsprechend der Projektgeometrie einstellen; positive Werte verkleinern das FeldPasst die Feldabmessungen relativ zu den Innenstützen an.
MusterfortsetzungAm Knoten neu beginnen oder durchgehend fortsetzenLegt fest, wie das Muster auf benachbarten Segmenten weitergeführt wird.

Die Tabelle fasst die von Graphisoft dokumentierten Steuerelemente zusammen. Die Dokumentation nennt keine empfohlenen Zahlenwerte, die für alle Projekte gelten. Wählen Sie daher keinen universellen Versatzwert, sondern orientieren Sie sich an den Beziehungen zwischen Segmenten, Schienen und Stützen im Modell.

2. 2D-Darstellung und Befestigungen des Feldes anpassen

  1. Sichtbarkeit des 2D-Symbols prüfen. Die Standardsichtbarkeit von Feldkomponenten in 2D-Ansichten wird in den Model View Options festgelegt. Bei Bedarf lässt sich die Sichtbarkeit des Feldes auch in den Geländereinstellungen anpassen. Wenn das Feld in der Grundrissansicht anders als erwartet dargestellt wird, prüfen Sie sowohl die allgemeinen Einstellungen der Modellansicht als auch die geländerspezifischen Sichtbarkeitsoptionen. Den Typ des 2D-Symbols wählen Sie außerdem auf der Registerkarte 2D Representation der Feldeinstellungen aus.

  2. Optionen für den jeweiligen Befestigungstyp prüfen. Die Fixing-Einstellungen finden Sie auf der Registerkarte Style and Dimensions der Feldeinstellungen. Je nach verwendeter Befestigungsart stehen Optionen für Typ, Abmessungen, Profil, Building Material und Anzahl zur Verfügung. Welche Steuerelemente angezeigt werden, hängt davon ab, ob Brackets, Point fixings oder Channel fixing gewählt ist. Legen Sie deshalb zuerst den Befestigungstyp fest und passen Sie anschließend die entsprechenden Einstellungen an. Gehen Sie nicht davon aus, dass bei jeder Befestigungsart dieselben Optionen verfügbar sind.

3. Stützen und Segmentverbindungen an Knotenpunkten einstellen

  1. Anzahl und Position der Stützen am Knoten festlegen. Knoten sind die Punkte, an denen Geländersegmente voneinander getrennt sind. An jedem Knoten können eine oder mehrere Stützen angeordnet werden. Auf der Node-Seite können Sie eine einzelne Stütze am Knoten, zwei Stützen auf beiden Seiten des Knotens oder alle drei Stützen auswählen. Bei mehreren Stützen lässt sich auch der Abstand der seitlichen Stützen zum Knoten einstellen. Diese Optionen helfen dabei, die Stützenanordnung an der Segmentverbindung an Ecken und Teilungen im Modell anzupassen.

  2. Verhalten der Stützen bei weichen Verbindungen auswählen. Für die Stütze an einer tangentialen Verbindung zweier Segmente können Sie eine automatische oder manuelle Positionierung wählen. Bei der automatischen Positionierung wird die Stütze selbstständig an ihre neue Position verschoben; bei der manuellen Positionierung geben Sie den Versatz selbst ein. Außerdem lässt sich festlegen, ob die Verbindungsstütze vertikal oder geneigt sein soll. Der vertikale Versatz in den Knoteneinstellungen ist nur im Edit Mode verfügbar und betrifft statische Knoten.

  3. Winkelverbindung unterschiedlich hoher Segmente prüfen. Die Option für eine nicht weiche Verbindung ist für Fälle vorgesehen, in denen zwei unterschiedlich hohe Segmente an einem Knoten in einem Winkel zusammentreffen. Die Segmente können am Knoten abgestuft bleiben oder so angepasst werden, dass ihre Geometrien sich an einem Punkt jenseits des Knotens verbinden. Wählen Sie die Option entsprechend der gewünschten Verbindung im Modell: Die Einstellung beeinflusst die Geometrie beider Segmente rund um den Knoten.

  4. Endversatz und Musterfortsetzung anpassen. Ein optionaler Versatz am Endknoten verschiebt das Geländer an beiden Enden relativ zu seiner Referenzlinie. Wird dasselbe Muster auf angrenzenden Segmenten verwendet, können Sie festlegen, ob es am Knoten endet und neu beginnt oder ohne Unterbrechung fortgesetzt wird. Bei langen, unterteilten oder wiederholten Geländern hilft diese Einstellung dabei, das Verhalten des Musters an den Segmentgrenzen zu steuern.

Auswirkungen auf Architektur- und Visualisierungs-Workflows

Diese Einstellungen sind besonders für Architektinnen und Architekten sowie Innenarchitektinnen und Innenarchitekten nützlich, die Grundriss und Modellgeometrie von Geländern gemeinsam bearbeiten. Wenn sich Feldabmessungen relativ zu den Innenstützen anpassen, die 2D-Sichtbarkeit steuern und die Verbindungsart am Knoten festlegen lassen, sind die Beziehungen zwischen den Bauteilen im Modell leichter zu handhaben. Auch bei der Vorbereitung einer Visualisierung können Sie unerwartetes Stützen- oder Musterverhalten an Segmentverbindungen zunächst anhand dieser Optionen prüfen.

Die Graphisoft-Dokumentation nennt für diese Einstellungen keine Hardwareanforderungen, Render-Performance oder Lizenzbedingungen. Die Informationen hier basieren auf der Archicad-29-Hilfe; es sollte nicht vorausgesetzt werden, dass Benutzeroberfläche und Optionen in anderen Versionen identisch sind. Wenn Projektteams Dateien mit unterschiedlichen Archicad-Versionen verwenden, sollten sie die jeweilige Hilfe zu ihrer Version prüfen.

Häufige Fehler

  • Das Muster bearbeiten, ohne zu prüfen, ob sich im Bereich, in dem ein Feld eingefügt werden soll, bereits ein Baluster befindet.

  • Annehmen, dass ein positiver linker oder rechter Feldversatz das Feld vergrößert; laut Dokumentation verkleinern diese Werte das Feld.

  • Bei mehreren Stützen an einem Knoten den Versatz der seitlichen Stützen übersehen.

  • Davon ausgehen, dass beim Wechsel des Befestigungstyps dieselben Einstellungen verfügbar bleiben; die Optionen hängen vom gewählten Typ ab.

  • Nicht prüfen, ob das Muster an benachbarten Segmenten am Knoten neu beginnt oder durchgehend weiterläuft.

Quellen

2 Quellen
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help.graphisoft.comhelp.graphisoft.com/AC/29/INT/_AC29_Help/040_ElementsVB/040_ElementsVB-224.htm
Zusammenfassung
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help.graphisoft.comhelp.graphisoft.com/AC/29/INT/_AC29_Help/040_ElementsVB/040_ElementsVB-225.htm
Zusammenfassung

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Die Einschätzung von 3dsınıfı
3dEinschätzung der Redaktion

Für Büros in der Türkei liegt der praktische Nutzen dieser Einstellungen darin, Geländermuster und Knotenverbindungen über die entsprechenden Parameter zu steuern, statt sie einzeln zu modellieren. Besonders bei Projekten mit Verbindungen zwischen unterschiedlichen Segmenten kann es den Modellierungsprozess berechenbarer machen, die Musterfortsetzung, die Anzahl der Stützen und die Verbindungsart frühzeitig zu prüfen.

Die Dokumentation empfiehlt jedoch weder bestimmte Maße noch Leistungssteigerungen; der passende Versatz hängt von der Projektgeometrie ab. Wichtig ist, sich an den Bezeichnungen und Optionen der Archicad-29-Dokumentation zu orientieren, die Versionskompatibilität zu prüfen und auch die 2D-Sichtbarkeit gesondert zu kontrollieren. Zu Hardware, Lizenzierung oder Kosten enthalten die Quellen keine speziellen Angaben.

Häufige Fragen

Wie fügt man in Archicad 29 ein Geländerfeld hinzu?

Im Pattern Editor fügt das Pluszeichen ein Feld hinzu, das Minuszeichen entfernt es. Ein Feld kann in den Zwischenraum zwischen zwei Innenstützen oder Schienen eingefügt werden. Befindet sich dort bereits ein Baluster, kann an derselben Stelle kein Feld hinzugefügt werden.

Wozu dient der Versatz eines Archicad-Geländerfeldes?

Der obere und untere Versatz positioniert das Feld relativ zum Segment oder, falls vorhanden, zur Schiene. Der linke und rechte Versatz richtet es relativ zu den Innenstützen aus. Positive linke und rechte Versatzwerte verkleinern das Feld.

Kann das Muster an einem Geländerknoten durchgehend fortgesetzt werden?

Ja. Wird dasselbe Muster auf benachbarten Segmenten verwendet, können Sie wählen, ob es am Knoten neu beginnt oder ohne Unterbrechung fortgesetzt wird.

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