Kurz gesagt
- Suchen Sie die gewünschte virtuelle Tour in MySpace in D5 Showreel und wechseln Sie über Edit zum Editor.
- Hotspots können zwischen Panoramen wechseln oder Pop-ups mit Text, Bildern, Videos und Links anzeigen.
- In der Grundrissnavigation können Sie Panoramen positionieren und für mehrstöckige Projekte Ebenen anlegen.
- Für Tour-Kommentare ist ein D5-Konto erforderlich; sie werden auch im Comment-Tab des Cloud-Projekts angezeigt.
Der D5 Render Panorama Editor dient zur Bearbeitung virtueller Touren, die in D5 Showreel hochgeladen wurden. Zum Editor gelangen Sie, indem Sie in MySpace in D5 Showreel die gewünschte Tourdatei suchen und auf Edit klicken. Diese Anleitung fasst die in der offiziellen Dokumentation beschriebenen Einstellungen und Abläufe Schritt für Schritt zusammen. Da die Dokumentation keine bestimmte D5 Render-Version nennt, lassen sich die Schritte keiner Versionsnummer zuordnen.
Vor der Bearbeitung
Öffnen Sie die Tourdatei. Wählen Sie in MySpace in D5 Showreel die gewünschte virtuelle Tour aus und klicken Sie auf Edit. Im Editor wirken sich die globalen Einstellungen auf alle Panoramen aus, während Kameraeinstellungen jeweils nur ein Panorama betreffen. Eine Tour kann immer nur von einem Teammitglied gleichzeitig bearbeitet werden; während der Bearbeitung wird das Projekt gesperrt. Klären Sie am besten vorab im Team, wer die Bearbeitung übernimmt, um keine gleichzeitigen Änderungen einzuplanen.
Legen Sie die allgemeinen Präsentationseinstellungen fest. Im Bereich Global Settings können Sie den Projektnamen und den Beschreibungstext bearbeiten. Besucher sehen diese Angaben links oben in der Tour. Beachten Sie, dass sich im Beschreibungstext keine Links hinzufügen lassen. Wenn Sie die automatische Drehung aktivieren, können Sie die Startverzögerung und die Geschwindigkeit einstellen. Ist auch die Startanimation aktiviert, wird sie beim Öffnen des ersten Blickpunkts der Tour abgespielt. Wenn Sie Autoplay für die Musik einschalten, startet sie automatisch, sobald der Link zur geteilten Tour geöffnet wird. Laut Dokumentation sind die im Panorama Editor angebotenen Musikstücke kommerziell lizenziert.
Kamera, Hotspots und Inhalte hinzufügen
Prüfen Sie das Kameraverhalten für jedes Panorama. Camera Settings lassen sich für jedes Panorama der Tour separat festlegen. Field of View (FOV) Range bestimmt den einstellbaren Sichtwinkelbereich für Besucher und dessen Standardwerte. Mit der Einstellung Rotatable direction können Sie verhindern, dass ein Panorama in bestimmte Richtungen gedreht wird. Da die Dokumentation keinen festen FOV-Wert empfiehlt, lässt sich hier kein konkreter Zahlenbereich für ein Projekt angeben.
Fügen Sie Übergangspunkte hinzu. Im Bereich Hotspot Settings gibt es zwei Arten von Hotspots. Ein Anchor Hotspot verweist auf ein anderes Panorama in der Tour. Wählt der Besucher diesen Punkt aus, wechselt er zur Zielszene. Ein Rich Media Hotspot kann in einem Pop-up Text, ein Bild, ein Video oder einen Link anzeigen. Für Videos ist ein iframe-Link von einer Videoplattform erforderlich. Für Bilder gelten folgende unterstützte Formate und Obergrenzen:
| Einstellung | Obergrenze | Wirkung |
|---|---|---|
| Rich-Media-Bild | Maximal 20 Bilder; jeweils bis zu 100 MB | Dateien in den Formaten JPG, JPEG, GIF, PNG, WebP und BMP können hinzugefügt werden. |
| Rich-Media-Text | Maximal 1.000 Zeichen | Zeigt einfachen Text in einem Pop-up an. |
| Kommentartext | Maximal 500 Zeichen | Ermöglicht kurze Beschreibungen oder Feedback in einem Kommentar zur virtuellen Tour. |
| Kommentarbild | Maximal 20 MB | Ein Kommentar kann ein Bild enthalten; auch das Einfügen eines Screenshots wird unterstützt. |
Eine gültige URL muss mit http oder https beginnen. Die Größe des Hotspot-Symbols lässt sich anpassen. Bei räumlichen Touren haftet der Punkt an der Objektoberfläche; seine Position kann über Offset Position in x-, y- und z-Richtung angepasst werden. Außerdem kann das Symbol an der Flächennormalen ausgerichtet, um sich selbst gedreht oder zum Bildschirm ausgerichtet werden. In Panoramatouren ist das Symbol standardmäßig zum Bildschirm ausgerichtet; dieses Verhalten lässt sich nicht ändern.
Grundriss und unterschiedliche Zustände darstellen
Fügen Sie den Grundriss als Navigationskarte hinzu. Laden Sie im Bereich Floor Plan Navigation einen Grundriss im PNG- oder JPG-Format hoch. Wechseln Sie in den Bearbeitungsmodus, wählen Sie ein Panorama aus und doppelklicken Sie auf die entsprechende Position im Grundriss, um die Kamera hinzuzufügen. Die Kamerarichtung folgt der Ausrichtung des zugehörigen Panoramas. Stimmen die Richtungen nicht überein, können Sie die Richtung der Kamera auf der Karte über die Komponente Rotation anpassen, die beim Auswählen der Kamera angezeigt wird. Die bestehende Ausrichtung des Panoramas bleibt dabei unverändert. Im gespeicherten Projekt können Besucher die Kamera auf der Karte auswählen, um zum zugehörigen Panorama zu wechseln. Für mehrstöckige Projekte lassen sich Ebenen für die Grundrissnavigation erstellen; Besucher können über die Auswahlliste auf der Karte zwischen den Geschossen wechseln.
Zeigen Sie unterschiedliche Ansichten desselben Standorts. Um beispielsweise den Zustand mit ausgeschalteter und eingeschalteter Beleuchtung zu zeigen, erstellen Sie zwei unterschiedliche Panoramen am selben Standort und laden Sie sie über den Client hoch. Fügen Sie zunächst ein Panorama als Basiszustand hinzu und laden Sie anschließend über Edit multiple statuses das andere Panorama hoch. Das System erstellt für diesen Standort einen Zustandswechsler. So können Besucher verschiedene visuelle Zustände an einem Ort miteinander vergleichen.
Freigabe und Feedback im Team
Prüfen Sie die Freigabeeinstellungen und den Zugriff. Im Bereich Share Settings können Sie den Freigabelink aktivieren oder deaktivieren. Wird der Link deaktiviert, ist kein externer Zugriff mehr möglich; bei erneuter Aktivierung wird der Zugriff wiederhergestellt. Standardmäßig kann jeder mit dem Link zugreifen. Zusätzlich lässt sich ein vierstelliger Zugangscode festlegen. Standardmäßig hat der Link kein Ablaufdatum. Wenn Sie ein Datum festlegen, wird der externe Freigabelink danach automatisch deaktiviert. Das Wasserzeichen ist standardmäßig ausgeschaltet; bei Aktivierung lässt sich ein Textwasserzeichen festlegen.
Nutzen Sie Kommentare für die Projektkommunikation. In den Global Settings des Panorama Editors ist Allow Comment standardmäßig aktiviert. Zum Kommentieren ist eine Anmeldung mit einem D5-Konto erforderlich; anonyme Kommentare werden nicht unterstützt. Kommentare können Text, Bilder und an die Szene gebundene Anker enthalten. Teammitglieder lassen sich mit @ erwähnen. Diese Funktion ist nur für Mitglieder des Teams verfügbar; die erwähnten Personen erhalten eine E-Mail-Benachrichtigung. Kommentare werden im Comment-Tab des Cloud-Projekts chronologisch aufgelistet. Von dort aus können Sie zur ursprünglichen virtuellen Tour zurückkehren. Kommentare von externen Konten sind mit external gekennzeichnet.
Häufige Fehler
Änderungen vorzunehmen, während ein anderes Teammitglied dieselbe Tour bearbeitet: Während der Bearbeitung wird das Projekt gesperrt.
Beim Hinzufügen eines Videos einen normalen Seitenlink zu verwenden: Laut Dokumentation ist ein iframe-Link erforderlich.
Davon auszugehen, dass die Deaktivierung des Freigabelinks nur neue Zugriffe betrifft: Solange der Link deaktiviert ist, können Nutzer über diesen Link nicht auf das Design zugreifen.
Beim Korrigieren der Kamerarichtung im Grundriss die Panoramarichtung zu ändern: Die Komponente Rotation dient dazu, die Kamerarichtung auf der Karte unabhängig anzupassen.
Anzunehmen, dass Kommentare anonym abgegeben werden können: Kommentierende müssen sich mit einem D5-Konto anmelden.
Öffnen Sie die Tour vor der ersten Freigabe in der Vorschau und prüfen Sie die Übergangspunkte, die Kamerapositionen im Grundriss und den Linkzugriff. Wenn Sie nach der Bearbeitung mit Back zurückgehen, werden die Änderungen automatisch gespeichert. Die Dokumentation beschreibt außerdem, wie Sie das Ergebnis über die Vorschaltfläche ansehen können.
Quellen
1 QuelleQuelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.
Für Architekturbüros und Visualisierungsteams liegt der praktische Nutzen des Panorama Editors darin, Übergänge innerhalb der Tour, erklärende Inhalte und die Grundrissnavigation in einem einzigen Bearbeitungsablauf zusammenzuführen. Gerade bei mehrstöckigen Projekten lässt sich so eine Präsentation gestalten, die Besuchern dabei hilft, ihren Standort im Blick zu behalten.
Zwei Punkte sollten im Arbeitsablauf von Anfang an eingeplant werden: Eine gleichzeitige Bearbeitung desselben Projekts ist nicht möglich, und die Zugriffseinstellungen des Freigabelinks müssen geprüft werden. Angaben zu Hardwareanforderungen und Preisen enthält die Dokumentation nicht; hierzu sollten keine Annahmen getroffen werden. Wenn Musik verwendet werden soll, ist außerdem die in der Dokumentation erwähnte kommerzielle Lizenzierung im Übergabeprozess zu berücksichtigen.
Häufige Fragen
Wie öffne ich eine virtuelle Tour im D5 Panorama Editor?
Suchen Sie die Tourdatei in MySpace in D5 Showreel und klicken Sie auf Edit. Dadurch wechseln Sie zum Editor.
Kann ich einem D5-Rundgang einen Grundriss hinzufügen?
Ja. Im Bereich Floor Plan Navigation können Sie einen Grundriss im PNG- oder JPG-Format hochladen und Panoramen auf der Karte positionieren. Für mehrstöckige Projekte lassen sich Ebenen für die Grundrissnavigation erstellen.
Unterstützt der D5 Panorama Editor anonyme Kommentare?
Nein. Zum Kommentieren ist eine Anmeldung mit einem D5-Konto erforderlich; anonyme Kommentare werden nicht unterstützt.



