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ArchitekturKengo Kuma & Associates

KAI Water Culture House eröffnet am 5. Dezember in Kopenhagen

Das von Kengo Kuma & Associates entworfene KAI Water Culture House eröffnet am 5. Dezember 2026 auf Papirøen in Kopenhagen. Das 5.800 m² große Gebäude verbindet zehn Pools mit Kultur- und Erholungsbereichen.

Wasserkulturzentrum am Hafen mit Ziegeltürmen über einem verglasten SockelKI-Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt.Bild: 3dsınıfı / FCA AI

Kurz gesagt

  1. Das KAI Water Culture House soll am 5. Dezember 2026 auf Papirøen in Kopenhagen eröffnet werden.
  2. Die 5.800 m² große Anlage umfasst insgesamt zehn Innen- und Außenpools.
  3. Die fünf Ziegeltürme des Gebäudes wurden aus rund 300.000 handgefertigten Ziegeln errichtet.
  4. Die Freibadebereiche am Hafen sollen Anfang 2027 eröffnet werden.

Das von Kengo Kuma & Associates entworfene KAI Water Culture House soll am 5. Dezember 2026 auf Papirøen in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen eröffnet werden. Die 5.800 m² große öffentliche Anlage, an der auch Cornelius Vöge Atelier for Architecture und Vilhelm Lauritzen Architects mitwirkten, verbindet Innen- und Außenpools, Erholungsbereiche, Kulturräume und den Zugang zum Hafen von Kopenhagen.

Ziegeltürme und ein Baukörper mit Glasfassade

Das markante architektonische Element des Projekts sind fünf Ziegeltürme, die sich über einem verglasten Sockel erheben. Die Türme bestehen aus rund 300.000 handgefertigten Ziegeln. Ihre Form nimmt Bezug auf die darunterliegenden Pools; die Anordnung schafft unterschiedliche Innenräume und eine abwechslungsreiche Dachsilhouette. Großzügige Glasflächen im unteren Geschoss holen den Blick auf den Hafen ins Gebäude und lassen Tageslicht hinein.

Der offene Valley Pool im ersten Stock liegt zwischen den Türmen und verbindet das Schwimmerlebnis mit dem offenen Himmel. Ebenfalls auf dieser Ebene befindet sich ein Außen-Onsen-Pool mit Blick auf den Hafen. So wird das Wasser nicht nur Teil des Angebots im Gebäude, sondern auch mit dem Küstenbereich rundherum verknüpft. Die geplanten Freibade- und Badebereiche entlang eines hölzernen Stegs bei KAI führen diese Verbindung über das Gebäude hinaus fort. Die Eröffnung dieser Einrichtungen am Wasser wird nach der des Gebäudes für Anfang 2027 erwartet.

Pools für unterschiedliche Nutzungen

Die Pools für verschiedene Alters- und Nutzergruppen verteilen sich auf mehrere Geschosse. Im Erdgeschoss gibt es ein 25-Meter-Fitnessbecken, ein Lehrschwimmbecken und drei Spielbecken für Kinder. Im ersten Stock befinden sich ein Therapiebecken, ein Warmwasserbecken, ein Kaltwasserbecken und zwei Außenpools. Außerdem sind drei Saunen, ein Dampfbad und ein Bereich mit beheizten Steinen vorgesehen.

Neben den zehn Pools ergänzen Wellness- und Kulturangebote das Projekt zu einem umfassenderen öffentlichen Programm, das über ein reines Schwimmbad hinausgeht. Der Quelle zufolge bieten die umliegenden Freibade- und Badebereiche Ausblicke in Richtung Royal Danish Playhouse und Opera Park. Ihre Eröffnung ist unabhängig vom Zeitplan des Hauptgebäudes vorgesehen.

Vom Wettbewerb zur Umsetzung

Die Anfänge des Projekts reichen bis ins Jahr 2015 zurück. Die Stadt Kopenhagen sammelte Ideen von Einwohnerinnen und Einwohnern für eine Anlage auf Paper Island, die Kultur und Erholung verbinden sollte. Dabei gingen 160 Vorschläge ein. Den internationalen Architekturwettbewerb im Frühjahr 2017 gewann Kengo Kuma & Associates.

Cornelius Vöge Atelier for Architecture wirkte in der Konzeptentwurfsphase mit. Vilhelm Lauritzen Architects übernahm die Rolle des ausführenden Architekturbüros – vom Detailentwurf bis zur Fertigstellung. KAI wurde gemeinsam von der Paper Island Water Culture House Foundation und der Stadt Kopenhagen entwickelt und von der Nordea Foundation unterstützt. Das Projekt ist Teil der Bemühungen, das Hafenufer in öffentliche Erholungs- und Kulturräume umzuwandeln.

Bedeutung für Architektur und Visualisierung

Für Architektinnen und Architekten sowie Visualisierungsteams lässt sich das Projekt anhand der auf verschiedenen Ebenen angeordneten Pools, des Zusammenspiels von Innen- und Außenwasserflächen sowie des Kontrasts zwischen verglastem Sockel und massiven Ziegeltürmen betrachten. Insbesondere die Beziehung zwischen Wasserflächen, Tageslicht, dem Blick auf den Hafen und den Innenräumen bietet konkrete Ansatzpunkte dafür, wie sich das Raumerlebnis in Projektpräsentationen vermitteln lässt.

Bei dieser Meldung handelt es sich nicht um eine Ankündigung zu Software oder Hardware; die Quelle nennt keine bestimmten Lizenz-, technischen Kompatibilitäts- oder Hardwareanforderungen. Im Fokus der weiteren Projektverfolgung stehen die Eröffnung des Gebäudes am 5. Dezember 2026 und der für Anfang 2027 angesetzte Start der Freibadebereiche am Ufer. Diese zeitliche Trennung zeigt, dass Gebäude und öffentliche Außenbereiche nicht gleichzeitig fertiggestellt werden.

Quellen

1 Quelle
A
ArchDailyarchdaily.com/1187649/kengo-kuma-and-associates-water-culture-house-to-open-in-copenhagen-on-december-5-2026
Zusammenfassung

Quelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.

Die Einschätzung von 3dsınıfı
3dEinschätzung der Redaktion

Bemerkenswert am KAI Water Culture House ist, dass das Poolangebot nicht in einer einzigen großen Halle gebündelt, sondern auf verschiedene Ebenen und Innen- und Außenbereiche verteilt wird. Auch der Kontrast zwischen den Ziegeltürmen und dem verglasten Sockel setzt die öffentliche Funktion des Gebäudes in Beziehung zur Aussicht auf das Ufer. Für Projektteams in der Türkei lässt sich dieser Ansatz insbesondere mit Blick darauf untersuchen, wie Wasser bei gemischt genutzten öffentlichen Gebäuden in die räumliche Organisation einbezogen werden kann.

Die Quelle enthält keine fertigen technischen Daten, Angaben zur Softwarekompatibilität oder Lizenzinformationen für Visualisierungsteams. Das Projekt empfiehlt daher weder ein bestimmtes Produktionswerkzeug noch eine bestimmte Hardware. Zu beachten ist, dass die Freibadebereiche am Ufer nach der Eröffnung des Hauptgebäudes Anfang 2027 in Betrieb gehen sollen. Dieser stufenweise Zeitplan ist für Präsentationen relevant, die das gesamte Projekt zeigen.

Häufige Fragen

Wann wird das KAI Water Culture House eröffnet?

Die Eröffnung des Gebäudes ist für den 5. Dezember 2026 geplant. Die Freibadebereiche am Hafen sollen Anfang 2027 folgen.

Wie viele Pools gibt es im KAI Water Culture House?

Die 5.800 m² große Anlage umfasst insgesamt zehn Innen- und Außenpools. Sie verteilen sich auf das Erdgeschoss und den ersten Stock.

Wer hat das KAI Water Culture House entworfen?

Entworfen wurde das Projekt von Kengo Kuma & Associates. Cornelius Vöge Atelier for Architecture wirkte in der Konzeptentwurfsphase mit, Vilhelm Lauritzen Architects übernahm Aufgaben vom Detailentwurf bis zur Fertigstellung.

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