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Lion Green Road gewinnt den RIBA Stirling Prize 2026

Das Londoner Wohnprojekt Lion Green Road von Mary Duggan Architects und RUFFARCHITECTS gewann am 15. Oktober den RIBA Stirling Prize 2026. Die Anlage mit fünf Blöcken bindet das Hanggrundstück in gemeinschaftliche Freiräume ein.

Ziegelwohnhäuser am Hang, umgeben von gemeinschaftlichen GärtenKI-Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt.Bild: 3dsınıfı / FCA AI

Kurz gesagt

  1. Lion Green Road wurde für Croydon Council im Londoner Stadtteil Coulsdon entworfen.
  2. Die fünf Blöcke umfassen insgesamt 157 Wohnungen in privatem Eigentum und zur sozialen Miete.
  3. Das Projekt auf einem abschüssigen ehemaligen Parkplatz sollte jeder Wohnung Tageslicht von zwei Seiten ermöglichen.
  4. Zur Anlage gehören gemeinschaftliche Grünflächen, Spielplätze, ein Sinnespfad und Anbauflächen für die Bewohnerinnen und Bewohner.

Das Wohnprojekt Lion Green Road von Mary Duggan Architects und RUFFARCHITECTS, entworfen für Croydon Council, gewann am 15. Oktober 2026 bei einer Zeremonie in Old Billingsgate in London den RIBA Stirling Prize. Die Anlage entstand auf einem abschüssigen Grundstück im Süden Londons, im Stadtteil Coulsdon, das zuvor als Parkplatz genutzt wurde. In fünf Blöcken bietet sie insgesamt 157 Wohnungen in privatem Eigentum und zur sozialen Miete. Der vom Royal Institute of British Architects (RIBA) verliehene Preis feierte in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

Das Hanggrundstück als Teil des Entwurfs

Die fünf Blöcke von Lion Green Road sind gestaffelt und in unterschiedliche Richtungen gedreht angeordnet, um sich an den Höhenunterschied des Geländes anzupassen. Laut ArchDaily beträgt der Höhenunterschied auf dem Grundstück acht Meter. Statt das Gelände einzuebnen und ein standardisiertes Straßenraster anzulegen, macht der Entwurf die bestehende Topografie zum bestimmenden Faktor für die Positionierung der Gebäude und ihre Beziehung zur Umgebung.

Grundrisse und Ausrichtung der Blöcke wurden so konzipiert, dass sich unterschiedliche Ausblicke eröffnen. Die Wohnungen sind so angelegt, dass Tageslicht von zwei Seiten einfällt und Ausblicke in mehrere Richtungen möglich sind. Die Balkone sind so positioniert, dass direkte Einblicke in gegenüberliegende Wohnungen begrenzt werden. Damit werden Privatsphäre und Zugang zu Freiflächen auch in einer Anlage berücksichtigt, in der die Blöcke nahe beieinander stehen.

Fünf Blöcke, gemeinschaftliche Landschaft und unterschiedliche Fassaden

Die Gebäude haben dieselbe grundlegende Bauspezifikation, unterscheiden sich jedoch leicht in Höhe, Ausrichtung und Mauerwerksverband. Drei Brauntöne im Ziegelmauerwerk schaffen einen visuellen Zusammenhang zwischen den Blöcken; Variationen in den Fassaden verleihen jedem Gebäude zugleich eine eigene Identität.

Gemeinschaftliche Freiräume zwischen den Blöcken verbinden die Landschaft rund um die Wohnungen mit dem Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner. Zum Projekt gehören neben einer neuen öffentlichen Fußwegeverbindung auch Spielplätze, ein Sinnespfad und Anbauflächen für die Bewohner. Die Freiräume sind somit nicht nur Zwischenräume zwischen den Gebäuden, sondern als Bereiche gestaltet, in denen Bewohner und Nachbarn zusammenkommen können. ArchDaily berichtet, dass die Landschaftsplanung außerdem die vorhandene Tierwelt und Biodiversität fördern soll.

Perspektiven für Wohnungsbau- und Visualisierungs-Workflows

Das Projekt zeigt Architektur- und Innenarchitekturbüros, die dichte Wohnbebauung planen, wie Entscheidungen zu Topografie, Ausrichtung der Blöcke, Tageslicht, Ausblicken und Privatsphäre gemeinsam betrachtet werden können. Bei der Visualisierung eines ähnlichen Entwurfs ist es wichtig, die Geländeneigung, die gemeinschaftlichen Bereiche zwischen den Blöcken und die Ausrichtung der Wohnungen in unterschiedliche Richtungen klar darzustellen. Dies ist eine aus den Entwurfsmerkmalen abgeleitete Einschätzung zum Workflow; den Quellen zufolge wurden keine Modell- oder Visualisierungsdateien des Projekts veröffentlicht.

Die Quellen enthalten keine Angaben zu Software, Hardware, Lizenzen oder Dateikompatibilität, die bei Lion Green Road verwendet wurden. Daher lässt sich das Projekt keiner bestimmten Anwendung oder technischen Anforderung zuordnen. Das Projekt ist das vierte Wohnbauprojekt, das in der Geschichte des RIBA Stirling Prize ausgezeichnet wurde. Zu den früheren Gewinnern aus dem Wohnungsbau zählen Accordia (2008), Goldsmith Street (2019) und Appleby Blue Almshouse (2025).

Quellen

2 Quellen
DA
Dezeen Architecturedezeen.com/2026/10/15/lion-green-road-riba-stirling-prize-2026
Zusammenfassung
A
ArchDailyarchdaily.com/1186944/lion-green-road-by-mary-duggan-architects-and-ruffarchitects-wins-riba-stirling-prize-2026
Zusammenfassung

Quelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.

Die Einschätzung von 3dsınıfı
3dEinschätzung der Redaktion

Der Wert von Lion Green Road liegt darin, dass der dichte Wohnungsbau gemeinsam mit den Gegebenheiten des Grundstücks sowie Entscheidungen zu Tageslicht, Privatsphäre und gemeinschaftlichen Freiflächen betrachtet wird. Für Teams, die Wohnbauprojekte in der Türkei entwickeln, ist es ein anschauliches Beispiel dafür, wie sich besonders auf Hanggrundstücken die Anordnung der Blöcke und die Gestaltung der Freiräume gemeinsam planen lassen.

Visualisierungsteams sollten das Projekt nicht als Beispiel für Software- oder Hardwareleistung betrachten, sondern als Referenz dafür, wie räumliche Entscheidungen vermittelt werden können. Da die Quellen keine Angaben zu verwendeten Tools, Lizenzen oder technischen Dateien enthalten, wären Schlussfolgerungen zu diesen Punkten nicht angebracht.

Häufige Fragen

Welches Projekt gewann den RIBA Stirling Prize 2026?

Ausgezeichnet wurde das Wohnprojekt Lion Green Road im Londoner Stadtteil Coulsdon. Es wurde von Mary Duggan Architects und RUFFARCHITECTS entworfen.

Wie viele Wohnungen und Blöcke umfasst Lion Green Road?

Das Projekt besteht aus insgesamt 157 Wohnungen in fünf Blöcken. Es vereint Wohnungen in privatem Eigentum und zur sozialen Miete.

Welche gemeinschaftlichen Bereiche gibt es bei Lion Green Road?

Die Anlage umfasst gemeinschaftliche Freiräume, Spielplätze, einen Sinnespfad und Anbauflächen für die Bewohner. Außerdem wurde ein neuer Fußweg angelegt, der die Straße mit dem Parkgelände verbindet.

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