Kurz gesagt
- M3.1 Flash erreichte im Artificial Analysis Intelligence Index 42 Punkte; das vorherige Modell M3 kam auf 29 Punkte.
- Laut einem von The Decoder wiedergegebenen Vergleich liegen die Kosten pro Aufgabe bei etwa 0,22 US-Dollar; für DeepSeek V4.1 Flash 1017 beträgt der Wert 0,26 US-Dollar.
- Das Modell verarbeitet Text und Bilder und unterstützt ein Kontextfenster mit bis zu einer Million Token.
- MiniMax plant, die offenen Gewichte des Modells am 23. Oktober zu veröffentlichen.
MiniMax kündigte am 19. Oktober 2026 sein Reasoning-Modell M3.1 Flash an. Die API des Modells ist verfügbar; MiniMax teilte mit, die Version mit offenen Gewichten am 23. Oktober veröffentlichen zu wollen. Laut den von The Decoder wiedergegebenen Informationen kann M3.1 Flash Text- und Bildeingaben verarbeiten und unterstützt ein Kontextfenster mit bis zu einer Million Token.
Wie schnitt das Modell in Tests ab?
Im Artificial Analysis Intelligence Index erreichte M3.1 Flash 42 Punkte. Das entspricht einem Anstieg um 13 Punkte gegenüber dem vorherigen Modell M3 mit 29 Punkten. Im selben Vergleich liegt DeepSeek V4.1 Flash 1017 mit 45 Punkten vorn; Gemini 3.8 Flash kommt auf 41 Punkte. The Decoder berichtet, dass das MiniMax-Modell in einigen Reasoning- und Genauigkeitstests bessere Ergebnisse als seine Konkurrenten erzielt.
Im Test „Humanity’s Last Exam“ erreichte M3.1 Flash 48 Prozent; für DeepSeek wurde ein Ergebnis von 43 Prozent angegeben. Im CritPt-Test, der forschungsnahes Schlussfolgern im Bereich Physik misst, erzielte M3.1 Flash 22 Prozent und DeepSeek 24 Prozent. Bei der AA-Omniscience-Prüfung lag die Quote korrekter Antworten beim MiniMax-Modell laut Bericht bei 56 Prozent, bei DeepSeek bei 43 Prozent. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach den Fähigkeiten, die in den jeweiligen Tests gemessen werden; ein einzelner Wert sagt nicht alles über sämtliche Einsatzszenarien aus.
API-Preise und Zugangsoptionen
The Decoder zufolge kostet die API 0,15 US-Dollar pro eine Million Eingabe-Token und 0,60 US-Dollar pro eine Million Ausgabe-Token. Für zwischengespeicherte Eingaben fallen 0,015 US-Dollar pro eine Million Token an. Die Kosten pro Aufgabe liegen im im Bericht wiedergegebenen Vergleich bei etwa 0,22 US-Dollar; für DeepSeek V4.1 Flash 1017 beträgt derselbe Wert 0,26 US-Dollar.
MiniMax gibt an, dass M3.1 Flash dreimal schneller als M3 arbeitet; diese Leistungsangabe beruht auf einer Aussage des Unternehmens. Dem Bericht zufolge trägt auch der geringere Verbrauch von Ausgabe-Token dazu bei, die Aufgabenkosten zu senken. Zu den Zugangsoptionen gehört außerdem die Desktop-Anwendung MiniMax Code. Als Veröffentlichungsdatum für die Version mit offenen Gewichten ist der 23. Oktober angekündigt; im Ausgangsbericht werden die Lizenzbedingungen dieser Version nicht erläutert.
Auswirkungen auf Architektur- und Visualisierungs-Workflows
Die Unterstützung von Text- und Bildeingaben sowie eines großen Kontextfensters macht das Modell für Versuche mit Projektdokumentation, visuellen Referenzen und textbasierter Recherche interessant. In den Quellen wird jedoch weder eine spezielle Integration von M3.1 Flash in Architektursoftware noch eine direkte 3D-Modellierungs- oder Rendering-Funktion genannt. Daher sollte das Modell eher als Hilfsmittel für Sprache und Bildanalyse betrachtet werden und nicht als Ersatz für Produktionswerkzeuge.
Architektur- und Visualisierungsteams sollten die API-Kosten anhand ihres Nutzungsvolumens berechnen; die getrennte Abrechnung von Eingabe- und Ausgabe-Token kann das Budget beeinflussen. Ein Kontextfenster mit einer Million Token kann die Auswertung großer Dokumentensammlungen ermöglichen, doch auch die Genauigkeitsgrenzen des Modells müssen berücksichtigt werden. Der von The Decoder wiedergegebene Wert von 93 Prozent für Halluzinationen in der Bewertung von Artificial Analysis ist ein Hinweis darauf, dass insbesondere Projektentscheidungen und technische Angaben zusätzlich geprüft werden sollten.
Quellen
1 QuelleQuelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.
Das Bemerkenswerte an M3.1 Flash ist weniger ein einzelner Testwert als die Kombination guter Ergebnisse in einigen Vergleichen mit niedrigen Kosten pro Aufgabe. Für Architektur- und Visualisierungsteams in der Türkei kann das ein Anlass sein, das Modell kontrolliert in Rechercheprozessen mit Text- und Bildreferenzen zu erproben. Eine spezielle Integration in Architektursoftware ist in den Quellen jedoch nicht bestätigt.
Vor einer Entscheidung sollten Büros den API-Verbrauch anhand ihrer eigenen Arbeitslast messen und die Lizenz- sowie Open-Weight-Bedingungen klären. Die angegebene Halluzinationsrate zeigt außerdem, dass Modellausgaben nicht ohne technische Prüfung in Projektgrundlagen einfließen sollten. Niedrige Kosten ersetzen keine Genauigkeitskontrolle.
Häufige Fragen
Wann wurde MiniMax M3.1 Flash veröffentlicht?
MiniMax kündigte das Modell am 19. Oktober 2026 an und stellte die API bereit. Die Veröffentlichung der Version mit offenen Gewichten ist für den 23. Oktober geplant.
Wie viel kostet die MiniMax M3.1 Flash API?
Eine Million Eingabe-Token kosten 0,15 US-Dollar, eine Million Ausgabe-Token 0,60 US-Dollar. Zwischengespeicherte Eingaben kosten 0,015 US-Dollar pro eine Million Token.
Unterstützt M3.1 Flash Bildeingaben?
Ja. Laut Quelle verarbeitet das Modell sowohl Text- als auch Bildeingaben und unterstützt ein Kontextfenster mit bis zu einer Million Token.



