Kurz gesagt
- Das Hönggerberg-Rechenzentrum befindet sich in Zürich, Schweiz; die Projektfläche wird mit 4.488 m² angegeben.
- Das 2026 datierte Projekt von Penzel Valier beherbergt Server-, Speicher- und Kommunikationssysteme des IT-Services-Bereichs der ETH Zürich sowie verschiedener Departemente.
- Das Rechenzentrum ersetzt mehrere verstreute und veraltete Anlagen der Universität und ergänzt die Rechenzentren auf dem Central Campus.
- Laut Projektbeschreibung wurde das Gebäude so konzipiert, dass es künftig erweitert werden kann. Umfang und Zeitplan einer Erweiterung wurden nicht bekannt gegeben.
ArchDaily veröffentlichte das von Penzel Valier für die ETH Zürich entworfene Projekt Hönggerberg-Rechenzentrum (HRZ) am 9. Oktober 2026. Das Gebäude in Zürich, Schweiz, hat eine Fläche von 4.488 m²; als Projektjahr ist 2026 angegeben. Im Zentrum sind Server-, Speicher- und Kommunikationssysteme des IT-Services-Bereichs der ETH Zürich sowie verschiedener Departemente untergebracht.
Die Projektbeschreibung erläutert einen Ansatz, bei dem Tragwerk, Gebäudetechnik und Gestaltung von Beginn an gemeinsam betrachtet werden. In den Materialangaben von ArchDaily ist Beton aufgeführt. Das Hönggerberg-Rechenzentrum dient der digitalen Infrastruktur der Universität und wird zugleich mit den heutigen und künftigen Anforderungen des Campus in Verbindung gebracht.
Rolle in der Campusinfrastruktur
Das Hönggerberg-Rechenzentrum ergänzt im Rahmen der langfristigen Digitalstrategie der ETH Zürich die Rechenzentren auf dem Central Campus. Zugleich ersetzt es mehrere ältere Anlagen, die über verschiedene Standorte der Universität verteilt sind. Die Quelle besagt nicht, dass die gesamte digitale Infrastruktur in diesem Gebäude gebündelt wird. Die Rolle des Projekts innerhalb der bestehenden Anlagen sollte daher begrenzt und klar umrissen verstanden werden.
In der Projektbeschreibung wird außerdem angegeben, dass das Gebäude so konzipiert wurde, dass es künftig erweitert werden kann. Größe und Kapazität möglicher zusätzlicher Flächen sowie die Umsetzungsphasen oder der Zeitplan wurden jedoch nicht genannt. Die Erweiterbarkeit lässt sich daher weder als konkrete Kapazitätssteigerung noch als verbindlicher Umsetzungsplan interpretieren.
Tragwerk, Gebäudetechnik und Gestaltung
Bei Rechenzentren ist das Zusammenspiel technischer Funktionen mit den räumlichen und konstruktiven Entscheidungen des Gebäudes von Bedeutung. Im Ansatz von Penzel Valier steht im Vordergrund, diese Komponenten von Beginn des Entwurfs an gemeinsam zu denken. Das Projekt zeigt damit, wie technische Anforderungen nicht als nachträglich ergänzte Ebene, sondern als Teil der architektonischen Konzeption behandelt werden können.
Die veröffentlichten Informationen enthalten allerdings keine Angaben zum Energieverbrauch, Kühlsystem, zur Leistungskapazität, Redundanz oder eingesetzten Hardware. Auch zu den Ausführungsmethoden und den Werkzeugen, mit denen diese Entscheidungen koordiniert wurden, liegen keine Informationen vor. Eine quantitative Bewertung der Projektleistung ist daher nicht möglich. Die veröffentlichten Angaben beschränken sich auf Funktion, Standort, Fläche, Beton als Material, den integrierten Gestaltungsansatz und die Möglichkeit einer künftigen Erweiterung.
Für Architektur-, Innenarchitektur- und Archviz-Teams
Für Architektur- und Innenarchitekturbüros steht bei diesem Projekt die Idee im Mittelpunkt, technische Anforderungen und Tragwerk bereits in frühen Entwurfsphasen gemeinsam zu betrachten. Es kann als Beispiel dienen, um zu diskutieren, wie interdisziplinäre Entscheidungen bei Gebäuden mit ähnlicher Funktion in die architektonische Erzählung einfließen können. Die Quelle enthält jedoch keine Details zu BIM, Modellierungssoftware oder digitalen Koordinationsabläufen zwischen den Teams.
Archviz-Teams können die Funktion des Gebäudes als Rechenzentrum, die angegebene Fläche und die Information zum Beton als Grundlage für die visuelle Darstellung heranziehen. Da jedoch keine Angaben zur Innenraumorganisation oder zur technischen Ausstattung vorliegen, sollten diese Elemente nicht als gesicherte Projektdaten dargestellt werden. Auch zu Hardwareanforderungen, Softwarelizenzen und Kompatibilität gibt es keine projektspezifischen Informationen. Bei der Bewertung dieser Aspekte ist es wichtig, die Grenzen der veröffentlichten Angaben zu beachten.
Quellen
1 QuelleQuelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.
Das Hönggerberg-Rechenzentrum ist auch für Büros in der Türkei, die Campus- oder institutionelle Bauprojekte entwickeln, ein bemerkenswertes Beispiel, weil es die gemeinsame Betrachtung von Gebäudetechnik und Tragwerk im Entwurfsprozess hervorhebt. Der Ansatz eröffnet eine Diskussion darüber, wie technische Anforderungen mit architektonischen Entscheidungen zusammenspielen können.
Die verfügbaren Angaben reichen jedoch nicht aus, um Leistung und Ausführungsdetails zu beurteilen. Büros und Visualisierungsteams sollten das Projekt nicht als Beleg für eine bestimmte Hardware- oder Softwarewahl verstehen, sondern unter dem Aspekt des integrierten Entwurfsansatzes betrachten. Da keine Angaben zu Kosten, Lizenzen oder Kompatibilität veröffentlicht wurden, sollten daraus keine Schlussfolgerungen gezogen werden.
Häufige Fragen
Wo befindet sich das Hönggerberg-Rechenzentrum und wie groß ist es?
Das für die ETH Zürich entworfene Rechenzentrum befindet sich in Zürich, Schweiz. Die Projektfläche beträgt laut Angaben 4.488 m².
Welche Systeme beherbergt das Hönggerberg-Rechenzentrum?
Das Zentrum beherbergt Server-, Speicher- und Kommunikationssysteme des IT-Services-Bereichs der ETH Zürich sowie verschiedener Departemente.
Kann das Rechenzentrum künftig erweitert werden?
Laut Projektbeschreibung wurde das Gebäude so konzipiert, dass es künftig erweitert werden kann. Umfang, Kapazität und Zeitplan einer Erweiterung wurden nicht bekannt gegeben.



