Kurz gesagt
- Nano Banana 2.1 ist in der Gemini API für die Bildgenerierung und dialogbasierte Bearbeitung verfügbar.
- Die Modell-ID lautet bei der API-Nutzung gemini-nano-banana-2.1.
- Zusätzlich zu einem Text-Prompt kann dem Modell auch ein Bild als Eingabe übergeben werden.
- Google weist darauf hin, dass für hochgeladene Bilder die erforderlichen Nutzungsrechte vorliegen und die Inhaltsrichtlinien eingehalten werden müssen.
Was erfahren Sie in diesem Leitfaden?
Nano Banana ist die Bezeichnung für Googles Funktionen zur Bildgenerierung in Gemini. In der Dokumentation zur Gemini API wird Nano Banana 2.1 als das zentrale, auf hohe Effizienz ausgelegte Modell für Bildgenerierung und dialogbasierte Bearbeitung beschrieben. Dieser Leitfaden behandelt die grundlegenden Schritte für den Einsatz des Modells in einem Architekturvisualisierungs-Workflow: ein neues Bild per Text-Prompt anfordern, ein vorhandenes Bild als Referenz bereitstellen und das Ergebnis mit neuen Anweisungen weiter verfeinern.
Diese Anwendung ersetzt keine Entwurfsentscheidungen. Sie kann dabei helfen, schnell visuelle Varianten für Baukörper, Materialien, Licht und Atmosphäre zu erstellen oder eine Präsentationsidee zu visualisieren. Die Quelle gibt nicht an, dass das Modell CAD-/BIM-Dateien bearbeiten oder maßhaltige technische Ergebnisse erzeugen kann. Betrachten Sie das generierte Bild daher nicht als verifizierte Darstellung der Projektgeometrie oder als technische Dokumentation.
Voraussetzungen: Software, Modell und Zugriff
Der Workflow läuft über die Gemini API. Als API-Modell-ID für Nano Banana 2.1 nennt die Quelle gemini-nano-banana-2.1. Die Beispiele von Google zeigen die Verwendung mit Python, JavaScript, Java, Go und REST. Da in dieser Anleitung weder eine bestimmte Softwareversion noch die Kostenbedingungen für den API-Zugriff erläutert werden, sollten Sie diesbezüglich keine Annahmen treffen. Prüfen Sie aktuelle Informationen zu Zugriff und Kosten über Ihr API-Konto.
Im Python-Beispiel wird aus dem Paket google ein genai-Client erstellt. Anschließend wird interactions.create mit dem Modellnamen und einer Texteingabe aufgerufen. Das Bild wird über das Feld output_image abgerufen und in einer Datei gespeichert. Im REST-Beispiel wird die Anfrage an die Gemini-API-Adresse gesendet; zur Authentifizierung dient GEMINI_API_KEY. Diese Beispiele erläutern das Prinzip der API-Nutzung. Installationsbefehle oder Kontomenüs, die in der Quelle nicht aufgeführt sind, werden hier nicht ergänzt.
Bei der Bildbearbeitung können Textanweisung und Bild gemeinsam als Eingabe in einer Anfrage übermittelt werden. Die Dokumentation zeigt ein Beispiel, bei dem die Bilddaten im Base64-Format übertragen und der MIME-Typ angegeben werden. Sie müssen über die erforderlichen Nutzungsrechte für das hochgeladene Bild verfügen.
Schritt für Schritt: eine neue Architekturvisualisierung erstellen
Beschreiben Sie die Szene. Geben Sie im Prompt Gebäudetyp, Blickwinkel, wichtige Materialien, Licht und Umgebung klar an. Beschreiben Sie, was im Bild zu sehen sein soll, statt alles mit einem allgemeinen Adjektiv abzudecken.
Verwenden Sie einen Prompt für den ersten Versuch. Der folgende Text ist ein eigens für Architekturvisualisierungen verfasstes Beispiel:
Create a photorealistic architectural visualization of a compact contemporary courtyard house, viewed from eye level across the garden. Use pale limestone walls, a dark timber screen, large clear glazing, restrained planting and soft overcast daylight. Keep the composition calm and make the building the main subject.Die Angaben zu Materialien und Licht vermitteln dem Modell, in welche Richtung sich das Bild entwickeln soll. Betrachten Sie das erste Ergebnis nicht als endgültige Entwurfsentscheidung, sondern als visuellen Entwurf, den Sie beurteilen können.
Prüfen Sie das Ergebnis und beschreiben Sie eine einzelne Änderung. Bitten Sie beispielsweise darum, die Dichte der Bepflanzung oder die Qualität des Tageslichts zu verändern, statt die gesamte Szene neu zu formulieren. Google zufolge unterstützt das Modell mehrstufige dialogbasierte Bearbeitungen. So können Sie mit aufeinanderfolgenden Anweisungen am selben Ergebnis weiterarbeiten.
Keep the architecture, camera position and materials unchanged. Make the courtyard planting less dense, with more visible ground surface, and soften the daylight slightly.In diesem Prompt werden die gewünschten Änderungen klar eingegrenzt; zugleich wird ausdrücklich benannt, was erhalten bleiben soll. So wird der Umfang der Überarbeitung verständlicher. Die Quelle garantiert jedoch nicht, dass alle Elemente in jedem Ergebnis unverändert bleiben.
Ein vorhandenes Bild als Referenz bearbeiten
Sie können eine Skizze, ein Entwurfsbild oder ein anderes Bild, für dessen Bearbeitung Sie die Rechte besitzen, zusammen mit einer Texteingabe in die API-Anfrage aufnehmen. Im Beispiel von Google wird das Bild als Base64-Daten mit Angabe des MIME-Typs übermittelt. Die Ausgabe kann wiederum über das Feld output_image abgerufen werden. So dient ein vorhandenes Bild als Ausgangspunkt, statt die Szene von Grund auf zu beschreiben.
Beschreiben Sie die gewünschte Änderung am Referenzbild. Der folgende Prompt soll zentrale Entwurfsmerkmale des Bildes erhalten und eine bestimmte Veränderung der Atmosphäre bewirken:
Use the provided architectural image as the reference. Preserve the building form, openings and camera view. Change the scene to a warm late-afternoon atmosphere with gentle interior light visible through the glazing. Do not add people or signage.Mit dieser Anweisung bleiben Form und Bildausschnitt des Referenzbildes erhalten, während eine Änderung der Lichtstimmung angefordert wird. Wenn Sie im selben Prompt sowohl die gewünschten Elemente als auch die unverändert zu lassenden Merkmale nennen, wird das Ziel der Bearbeitung klarer. Die exakte Bewahrung jedes Details im Bild wird jedoch nicht als garantierte Funktion dargestellt.
Bewerten Sie das Ergebnis erneut. Vergleichen Sie, was sich geändert hat und was erhalten bleiben sollte. Ist die gewünschte Bearbeitung nicht deutlich genug, beschreiben Sie im nächsten Durchgang nur den betreffenden Punkt konkreter. Die Bildgenerierung und -bearbeitung sollte vom Entwurfsteam geprüft werden. Bei Fragen wie Maßen, Materialleistung oder der Einhaltung von Vorschriften ist sie allein kein Nachweis.
Häufige Fehler
Bei vagen Adjektiven bleiben: Erklären Sie Gebäudetyp, Materialien, Licht und Blickwinkel, statt sich auf allgemeine Begriffe wie „schön“, „modern“ oder „realistisch“ zu verlassen.
Zu viele Änderungen in einem Prompt anfordern: Bei zahlreichen gleichzeitigen Änderungen lässt sich schwerer beurteilen, welche Anweisung das Ergebnis beeinflusst hat. Legen Sie bei Iterationen die wichtigste Änderung fest.
Davon ausgehen, dass die Referenz unverändert bleibt: Ein Bild als Eingabe bereitzustellen bedeutet nicht, dass Geometrie und Details zwingend unverändert bleiben. Vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Ausgangsbild.
Bilder ohne Prüfung der Rechte hochladen: Google weist darauf hin, dass die erforderlichen Rechte für hochgeladene Bilder vorliegen müssen und keine Inhalte erzeugt werden dürfen, die die Rechte anderer verletzen.
Das generierte Bild als technisches Ergebnis ansehen: Die Quelle sagt nicht, dass das Modell BIM-/CAD-Geometrie oder technische Zeichnungen erzeugt. Nutzen Sie das Bild zur Ideenentwicklung und für Präsentationen.
Nächste Schritte im Architektur- und Innenraum-Workflow
Architektinnen und Architekten, Innenarchitektinnen und Innenarchitekten sowie Archviz-Teams können Nano Banana 2.1 ausprobieren, um verschiedene Atmosphären, Materialwirkungen oder Präsentationsrichtungen zügig zu diskutieren. Die Bearbeitung anhand eines Referenzbildes ermöglicht die Arbeit an einer bestehenden Idee; die Generierung aus Text hilft dabei, eine Szenenbeschreibung zu visualisieren. Der praktische Nutzen hängt davon ab, wie gut das Ergebnis Entwurfsentscheidungen unterstützt.
Für den Einsatz im Büro sollten API-Zugriff, Nutzungskosten und Bildrechte geprüft werden. Da die Quelle weder Preise noch bestimmte Hardwareanforderungen nennt, sollten Sie diesbezüglich keine verbindlichen Annahmen treffen. Der Einsatz eines Bildgenerierungsmodells bedeutet nicht, dass Modellierungs- oder Prüfungsphasen in Architektursoftware entfallen. Als nächste Schritte bietet es sich an, im Team kontrollierte Versuche mit derselben Referenz durchzuführen, die generierten Bilder vom Entwurfsteam prüfen zu lassen und die API-Nutzungsbedingungen zu prüfen.
Quelle und Lizenz
Dieser Leitfaden wurde auf Grundlage der Informationen aus Googles Dokumentation zur Bildgenerierung in der Gemini API erstellt und ins Türkische übertragen. Die Quelle steht unter der CC BY 4.0-Lizenz. Die Beispiel-Prompts wurden eigens für diesen Leitfaden und die Anwendung im Architekturbereich verfasst.
Quellen
1 QuelleQuelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.
Für Architektur- und Visualisierungsbüros in der Türkei liegt der praktische Vorteil von Nano Banana 2.1 vor allem darin, neue Bilder per Text zu erzeugen und vorhandene Bilder dialogbasiert zu bearbeiten. Besonders in frühen Phasen, wenn eine Atmosphäre oder Präsentationsrichtung gesucht wird, kann das den internen Ideenaustausch unterstützen. Ein technisches Modell oder eine maßhaltige Zeichnung ersetzt es jedoch nicht.
Vor einer Entscheidung sollten API-Zugriff, Nutzungskosten und die Rechte an hochgeladenen Bildern geprüft werden. Die Quelle nennt weder Preise noch Hardwareanforderungen. Prüfen Sie deshalb die tatsächlichen Nutzungsbedingungen, bevor Sie das Tool in den Workflow integrieren. Auch die Überprüfung der Ergebnisse durch das Entwurfsteam sollte Teil des Prozesses sein.
Häufige Fragen
Mit welcher Modell-ID wird Nano Banana 2.1 verwendet?
In der Dokumentation zur Gemini API wird gemini-nano-banana-2.1 als Modell-ID angegeben.
Kann Nano Banana 2.1 ein vorhandenes Bild bearbeiten?
Ja. Zusammen mit einer Textanweisung kann ein Bild als Eingabe an die Gemini API übermittelt werden. Das Modell unterstützt Prompts zur Bearbeitung des Bildes.
Welche Hardware wird für Nano Banana 2.1 benötigt?
In der Quelldokumentation werden keine bestimmten Hardwareanforderungen erläutert.



