Kurz gesagt
- Die Erweiterung umfasst eine 22.000-square-foot-Fläche an der südwestlichen Ecke des Museumscampus.
- Der Entwurf sieht zwei rechteckige Pavillons vor, die auf einer schlanken Betonplatte angehoben sind.
- Höfe und Durchgänge unter den Pavillons sollen zu begrünten Gartenbereichen und den Bäumen im Collins Park führen.
- Bauzeitplan und Kosten des Projekts wurden in der Quelle nicht bekannt gegeben.
Das kalifornische Architekturbüro Johnston Marklee hat am 21. Oktober 2026 einen Entwurf für die Erweiterung des Bass Museum of Art in Miami Beach vorgestellt. Der Vorschlag umfasst eine 22.000-square-foot-Fläche an der südwestlichen Ecke des Museumscampus und verbindet neue Innenräume mit Außenbereichen. Im Zentrum stehen zwei Pavillons mit Ausstellungsräumen sowie Höfe und Durchgänge, die unter den Baukörpern entstehen.
Wie sind die erhöhten Pavillons angeordnet?
Die veröffentlichten Visualisierungen zeigen zwei rechteckige Pavillons, die auf einer schlanken Betonplatte stehen. Durch die Anhebung der Baukörper entstehen darunter Höfe und Durchgänge. Laut Sharon Johnston, Gründungspartnerin des Studios, soll diese Anordnung die Ecke des Campus offen halten und den öffentlichen Zugang zum Museum verbessern.
In den oberen Baukörpern sind die Hauptausstellungsräume vorgesehen. Die Visualisierungen zeigen Galerien mit weißen Wänden, rechteckigen Fenstern und einem Oberlicht auf einem der Pavillons. Die Außenflächen der oberen Baukörper sind schlicht weiß gestaltet, während die Wände auf den unteren Ebenen eine stärker strukturierte Oberfläche erhalten sollen. Auch Fassadenperforationen sind vorgesehen – in den oberen Bereichen der Pavillons sowie in den Wänden, die die überdachten Höfe von der Straße abgrenzen.
Wie werden die Höfe mit dem Park verbunden?
Die Durchgänge unter den Pavillons führen zu begrünten Gartenbereichen und zu den Bäumen im Collins Park, der sich östlich des Museums erstreckt. Ein rückbeleuchtetes Oculus im Zentrum des Projekts soll den Durchgangsbereich nachts erhellen. Die fensterlose Wandfläche eines der Pavillons wird als Projektionsfläche dienen. Damit bezieht der Entwurf neben den Galerien auch offene und überdachte Außenbereiche in die Wegeführung des Museumscampus ein.
Die Anhebung der Baukörper wird in der Quelle mit der Einhaltung von „Resilienzrichtlinien“ in Verbindung gebracht. Dezeen merkt an, dass dies auf das mit dem Meeresspiegelanstieg verbundene Hochwasserrisiko in Miami-Dade County hindeuten könnte; als gesicherte technische Begründung wird dieser Zusammenhang jedoch nicht dargestellt. Technische Kriterien oder Leistungsdaten zum Projekt wurden in der Mitteilung nicht veröffentlicht.
Bezug zum bestehenden Museumsgebäude
Das Gebäude, in dem sich das Bass befindet, wurde in den 1930er-Jahren von Russell Pancoast als Bibliothek entworfen. Das Museum wurde 1964 eröffnet; später wurde der Campus durch eine Erweiterung von Arata Isozaki verändert. Der Vorschlag von Johnston Marklee ergänzt diese unterschiedlichen Architekturepochen um einen weiteren Baukörper. Gründungspartner Mark Lee erklärt, der Entwurf bewahre Pancoasts Art-déco-Erbe und berücksichtige zugleich Isozakis Ansatz eines durchlässigen Campus.
Ein Baubeginn, Zeitplan für die Fertigstellung oder ein Budget für die Erweiterung wurden nicht bekannt gegeben. Die verfügbaren Informationen zeigen daher zwar den Entwurfsansatz und die räumliche Organisation, lassen aber offen, wann die Umsetzung beginnen soll.
Bedeutung für Architektur- und Visualisierungsteams
Der Entwurf bündelt die Ausstellungsfunktionen in erhöhten Pavillons und macht zugleich die Durchgänge, Höfe und landschaftlichen Verbindungen unter den Baukörpern zu einem Teil des Projekts. Für Architekturbüros, die an Museen und Kulturbauten arbeiten, zeigt diese Anordnung, wie geschlossene Ausstellungsbereiche und offene Wege innerhalb eines Campus nebeneinander gestaltet werden können. Die Erwähnung von Resilienzrichtlinien belegt für sich genommen jedoch weder die Umsetzung einer bestimmten Hochwasserlösung noch die Anwendung eines konkreten technischen Standards.
Für Visualisierungsteams sind der Schatten unter den Pavillons, die Verbindung der Durchgänge zum Park und die nächtliche Beleuchtung des Oculus wichtige Aspekte, die gemeinsam in den Szenen berücksichtigt werden sollten. Fassadenperforationen und die unterschiedlich strukturierte Gestaltung der Wände auf den unteren Ebenen zählen ebenfalls zu den prägenden visuellen Details. Da die Quelle keine Angaben zu Ausstattung, Software oder Produktionszeitplan enthält, lassen sich keine weiteren Annahmen zur Umsetzungsphase treffen.
Quellen
1 QuelleQuelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.
Der prägende Gedanke des Entwurfs von Johnston Marklee besteht darin, die Galerien anzuheben und die Durchgänge und Höfe darunter in die öffentliche Gestaltung des Museumsumfelds einzubeziehen. Für Büros, die in der Türkei Kulturbauten entwerfen, ist dies ein Ansatz, bei dem sich Ausstellungsprogramm und Verbindungen zu Park und Straße gemeinsam betrachten lassen.
Visualisierungsteams können Licht, Schatten und die Wegeführung auf der unteren Ebene der Pavillons frühzeitig prüfen. Kosten, Zeitplan und Ausführungsdetails wurden jedoch nicht bekannt gegeben; auch der technische Umfang der Resilienzbegründung bleibt unklar. Daher ist es sinnvoll, den Entwurf als inspirierenden räumlichen Vorschlag zu betrachten und definitive Aussagen zur Umsetzbarkeit abzuwarten, bis weitere Informationen vorliegen.
Häufige Fragen
Welches Studio entwirft die Erweiterung des Bass Museum?
Der Entwurf für die Erweiterung des Bass Museum of Art in Miami Beach stammt vom kalifornischen Architekturbüro Johnston Marklee.
Was umfasst der Erweiterungsentwurf für das Bass Museum?
Der Vorschlag sieht zwei erhöhte rechteckige Pavillons, Ausstellungsräume, Höfe und Durchgänge auf den unteren Ebenen sowie begrünte Gartenbereiche vor.
Wurde der Baubeginn der Erweiterung des Bass Museum bekannt gegeben?
Die Quelle nennt weder einen Baubeginn noch einen Fertigstellungstermin oder ein Budget.



