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OMAs FLAMA-Schule nutzt eine Fabrik aus den 1930er-Jahren in Houston neu

OMA verwandelt die J.A. Folger & Co.-Kaffeefabrik aus den 1930er-Jahren in Houston in eine kostenlose öffentliche Schule. Die FLAMA-Schule befindet sich im Bau; Musikthemen und gemeinschaftliche Lernbereiche stehen im Mittelpunkt.

Erneuerte Fassade der ehemaligen Kaffeefabrik und lichtdurchfluteter Schulhof in HoustonKI-Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt.Bild: 3dsınıfı / FCA AI

Kurz gesagt

  1. Die Frank Liu Jr. Academy for Music and Arts (FLAMA) entsteht in einer 6.050 Quadratmeter großen ehemaligen Kaffeefabrik in Houston.
  2. OMA-Partner Jason Long und Projektarchitektin Salome Nikuradze leiten das Designteam.
  3. In der dreigeschossigen Schule sind verschiedene Altersgruppen auf unterschiedlichen Etagen untergebracht; die Lernbereiche gruppieren sich um gemeinschaftliche Treffpunkte.
  4. Zu den Gestaltungselementen gehören runde Oberlichter, erneuerte originale Fenster und ein begrünter Innenhof.

OMAs Projekt Frank Liu Jr. Academy for Music and Arts (FLAMA) verwandelt die J.A. Folger & Co.-Kaffeefabrik aus den 1930er-Jahren in Houston in eine kostenlose öffentliche Charter School. Wie Designboom am 12. Oktober 2026 berichtete, befindet sich das 6.050 Quadratmeter große Gebäude im Korridor Buffalo Bayou East derzeit im Bau. Die Schule ist für Musik- und Kunstausbildung vorgesehen. Das Design wird von OMA-Partner Jason Long und Projektarchitektin Salome Nikuradze geleitet.

Die Schule ist nach Altersgruppen auf die Etagen verteilt

In dem dreigeschossigen Gebäude lernen die jüngeren Kinder in den unteren Geschossen, während die älteren Schüler die oberen Etagen nutzen. Bei der von Montessori-Prinzipien inspirierten Planung legt OMA besonderen Wert auf gemeinschaftlich nutzbare Bereiche. In der vom Büro als „Nachbarschaften“ bezeichneten Anordnung werden Klassenzimmer, Musikübungsräume und weitere Lernbereiche zusammen mit den Treffpunkten auf den jeweiligen Etagen konzipiert.

Auf jeder Etage gibt es zwei zentrale Gemeinschaftsbereiche. Sie dienen nicht nur als Erschließungsflächen, sondern sind als Orte gestaltet, an denen Schüler zusammenkommen, allein arbeiten, Projekte entwickeln und auftreten können. So berücksichtigt der Schulalltag auch die Zeit und Aktivitäten außerhalb der Unterrichtsräume.

Musikmotive prägen unterschiedliche Bereiche

Im Erdgeschoss befindet sich ein intimerer Gemeinschaftsbereich, den die jüngsten Schüler zum Spielen, Bewegen und Trommeln nutzen können. Der großzügige Bereich für die erste und zweite Klasse umfasst eine skulpturale Treppe, die an ein Waldhorn erinnert. Neben alltäglichen Begegnungen kann der Raum auch kleinere Aufführungen aufnehmen.

Die offene Bibliothek für die Klassen drei bis fünf ist mit flexiblen Möbeln ausgestattet und eignet sich für Gruppenarbeit und Aktivitäten nach der Schule. Die Bibliothek im Obergeschoss für die Klassen sechs bis acht ist dagegen auf konzentriertes individuelles Lernen ausgerichtet. Die Deckenöffnung zwischen den beiden Bibliotheken hat die Form eines „f“. Sie erinnert an das musikalische Forte-Zeichen und die Schalllöcher von Saiteninstrumenten und verweist zugleich auf den Namen der Schule. Außerdem verbindet die Öffnung die Etagen durch Licht und Schall.

Das zentral im Gebäude gelegene, doppelhohe Cafetorium dient sowohl als Essbereich als auch für Versammlungen und Aufführungen. Die runde Öffnung und die geschwungene Treppe lassen eine Raumkomposition entstehen, die an den Korpus eines Banjos erinnert.

Die ehemalige Fabrik wird mit Tageslicht neu gestaltet

Eine der gestalterischen Herausforderungen des Umbaus ist es, natürliches Licht ins Zentrum des Industriegebäudes zu bringen. Durch die Platzierung der Klassenräume nahe der Fassade lässt sich das Tageslicht aus den Fenstern nutzen. Runde Oberlichter über den Gemeinschaftsbereichen bringen zusätzlich Licht in die Gebäudemitte. Die originalen Fenster an den Straßenfassaden bleiben erhalten und werden so verbessert, dass sie aktuellen Energiestandards entsprechen.

Im begrünten Innenhof kommen farbige, geometrische Fensteranordnungen zum Einsatz. So tritt die industrielle Identität der ehemaligen Fabrik in einen Dialog mit ihrer neuen Nutzung als Schule. Laut Projektangaben sind Lovett Commercial der Auftraggeber und SWA Group die Landschaftsarchitekten.

Bedeutung für Architektur- und Visualisierungs-Workflows

FLAMA zeigt beispielhaft, wie sich bei der Umnutzung eines bestehenden Industriegebäudes für Bildungszwecke Entscheidungen zu Licht, Erschließung und gemeinschaftlicher Nutzung gemeinsam entwickeln lassen. Für Architekten und Innenarchitekten sind etwa die Beziehung der Klassenräume zur Fassade, die Beleuchtung zentraler Bereiche und die Verbesserung der bestehenden Fenster Aspekte, die sich bei ähnlichen Umbauprojekten untersuchen lassen. Die Raumaufteilung macht außerdem die Nutzung der Gemeinschaftsbereiche durch unterschiedliche Altersgruppen zu einem Teil des Entwurfs.

Für Archviz-Teams sind die runden Oberlichter, der zentrale doppelhohe Bereich und der farbige Innenhof markante visuelle Elemente, um Licht und räumliche Verbindungen zu vermitteln. Die Quelle enthält keine Angaben zu Software, Hardware, Lizenzen oder Dateikompatibilität. Daher lassen sich aus dem Projekt keine konkreten technischen Produktionsmethoden ableiten. Bei der Entwurfspräsentation könnte der Fokus darauf liegen, die Beziehung zwischen dem Bestandsgebäude und seiner neuen Nutzung sowie die Verteilung des Tageslichts in den Räumen klar zu zeigen.

Quellen

1 Quelle
DA
designboom Architecturedesignboom.com/architecture/oma-historic-houston-coffee-plant-music-arts-academy-frank-liu-jr-flama
Zusammenfassung

Quelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.

Die Einschätzung von 3dsınıfı
3dEinschätzung der Redaktion

Eine besondere Stärke von FLAMA ist, dass die ehemalige Fabrik nicht bloß als zu erhaltende Hülle behandelt wird: Gemeinschaftsbereiche, Musikunterricht und Tageslicht werden als Bestandteile der neuen Nutzung angelegt. Für Architektur- und Visualisierungsteams, die in der Türkei an ähnlichen Gebäuden arbeiten, ist das ein Beispiel dafür, wie Erschließungsflächen ebenfalls zum Bildungs- und Gemeinschaftserlebnis beitragen können.

Die Quelle enthält allerdings keine Details zu Projektkosten, Bauzeitplan oder technischen Systemen. Daher wäre es nicht fundiert, daraus Rückschlüsse auf die Auswirkungen eines ähnlichen Ansatzes auf das Budget, den Zustand des Bestands oder die Energieeffizienz zu ziehen. Im weiteren Projektverlauf lässt sich beobachten, wie die Verbesserung der originalen Fenster umgesetzt wird.

Häufige Fragen

Wo wird die FLAMA-Schule gebaut?

Die Schule entsteht in der ehemaligen J.A. Folger & Co.-Kaffeefabrik im Korridor Buffalo Bayou East in Houston.

Wie wird das Tageslicht im FLAMA-Projekt von OMA genutzt?

Die Klassenräume liegen nahe der Fassade; in den zentralen Gemeinschaftsbereichen kommen runde Oberlichter zum Einsatz. Die originalen Fenster an den Straßenfassaden bleiben erhalten und werden verbessert.

Wie kommt das Musikthema im Design von FLAMA zum Ausdruck?

Das Design umfasst Formen, die an ein Waldhorn und den Korpus eines Banjos erinnern. Die „f“-förmige Öffnung zwischen den Bibliotheken stellt ebenfalls einen Bezug zur Musik und zum Namen der Schule her.

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