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Snøhetta entwirft sechs unterschiedliche Lernräume für Le Rosey

Snøhetta hat im Impact Space des Internats Le Rosey in der Schweiz sechs Lernräume gestaltet. barth übernahm die technische Planung, Fertigung und Montage maßgefertigter Einrichtungselemente.

Moderner schulischer Lernraum mit ovalem Tisch und orangefarbener NischeKI-Bild
Symbolbild, mit KI erzeugt.Bild: 3dsınıfı / FCA AI

Kurz gesagt

  1. Snøhetta entwarf im Impact Space von Le Rosey sechs Räume, die auf unterschiedliche Lernansätze ausgerichtet sind.
  2. Die Räume behandeln die Themen Entdecken, Diskussion, Rückzug, Reflexion, Neugier und öffentliches Sprechen.
  3. barth übernahm die technische Planung, Fertigung und Montage der eigens für das Projekt gefertigten Einrichtungselemente.
  4. Für die unregelmäßig geformten Bestandsräume sowie die hängenden Stühle und den schweren Stoff wurden jeweils eigene technische Lösungen entwickelt.

Snøhetta hat im Impact Space des Internats Le Rosey in Rolle in der Schweiz sechs neue Lernräume gestaltet. Laut einer am 23. Oktober 2026 veröffentlichten Projektmeldung ist jeder Raum auf eine andere Lernform ausgerichtet; barth übernahm die technische Planung, Fertigung und Montage der maßgefertigten Einrichtungselemente. Für die Bestandsräume mit ihren jeweils unregelmäßigen Geometrien waren individuelle Lösungen für die Umsetzung erforderlich.

Le Rosey wurde 1880 in Rolle gegründet und wird in der Quelle als ältestes und größtes Internat der Schweiz sowie als eine der renommiertesten Schulen Europas bezeichnet. Die Schule hat 450 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 70 Ländern. Der Impact Space wurde geschaffen, um unternehmerisches Denken zu fördern und die Schülerinnen und Schüler zu sinnvollen Beiträgen für die Welt zu ermutigen. Er versteht sich als Lernumgebung, die sich von traditionellen Klassenräumen unterscheidet.

Sechs Räume, sechs Lernansätze

Der Knowledge Room ist von der Idee eines Waldes inspiriert und darauf ausgerichtet, dass Schülerinnen und Schüler eigenständig auf Entdeckungsreise gehen können. Schräge, an Bäume erinnernde Säulen tragen Bücherregale, Sitzbereiche und Ausstellungsflächen. Der Actis Virtus Room interpretiert die Harkness-Methode neu, die auf Diskussionen unter gleichberechtigten Teilnehmenden beruht. Die Form des großen ovalen Tisches findet sich auch in der Deckenkonstruktion wieder. Diese integriert die Beleuchtung und trägt zugleich hängende Sitzgelegenheiten, die an Schaukeln erinnern.

Der Rooted in Peace Room ist von japanischen Teehäusern inspiriert und bietet Raum für nach innen gerichtetes Denken. Im Reflection Room verzerren Spiegelflächen die Bilder, die sie reflektieren. Das S-förmige Vorhangsystem im Curiosity Room legt verschiedene Bereiche des Raums frei oder schirmt sie ab und greift so das Thema Privatsphäre auf. Der letzte der sechs Räume, der Unafraid to Be Room, wurde als kleines, umschließendes Amphitheater gestaltet, in dem Schülerinnen und Schüler das Sprechen vor Publikum üben können.

Individuelle Lösungen für unregelmäßige Räume

Ausgangspunkt des Projekts waren sechs bestehende Räume mit einer unregelmäßigen Struktur, deren Wände größtenteils nicht parallel zueinander verlaufen. Laut der Meldung erforderten diese Bedingungen für jeden Raum eigene technische Lösungen. Snøhetta und barth arbeiteten gemeinsam an unerwarteten Herausforderungen bei der Umsetzung. barth verantwortete die technische Planung, Fertigung und Montage der maßgefertigten Einrichtungselemente.

Im Knowledge Room mussten die Oberflächen hohen Belastungen standhalten und zugleich leicht wirken. Im Actis Virtus Room stellten die hängenden Stühle rund um den Tisch eine besondere Herausforderung bei der Umsetzung dar. Im Curiosity Room war eine umfassende technische Koordination erforderlich, damit der schwere Stoff nur an einer begrenzten Anzahl von Befestigungspunkten getragen werden konnte.

Die komplexeste Umsetzung zeigte sich im Unafraid to Be Room. Ziel war eine vollständig von einer orangefarbenen Atmosphäre umhüllte Raumgestaltung, bei der Übergänge zwischen den Materialien möglichst unauffällig und Bauteile unsichtbar bleiben. Dafür wurde eine Oberfläche geschaffen, die sich durch den gesamten Raum zieht und als zusammenhängend wahrgenommen wird.

Relevanz für Architektur- und Visualisierungs-Workflows

Das Projekt zeigt, wie sich Innenraumkonzepte unterscheiden können, wenn jeder Raum eines Bestandsgebäudes entsprechend seiner Nutzung individuell gestaltet wird. Für Architektinnen, Architekten und Innenarchitekturbüros erfordern besondere Lösungen wie schräge Säulen, hängende Sitzgelegenheiten und Vorhangsysteme neben der Gestaltung auch die Berücksichtigung von Lasten, Befestigungen und Materialübergängen. Für Archviz-Teams ist es bei der Visualisierung solcher Räume wichtig, die in der Quelle hervorgehobenen Formen, Oberflächen und den jeweiligen Charakter der Räume präzise wiederzugeben.

Die Meldung enthält keine Angaben zu verwendeter Software, Hardwareanforderungen, Kompatibilität oder Lizenzen. Das Projekt lässt sich daher nicht als Beispiel für eine bestimmte digitale Produktionsinfrastruktur bewerten, sondern anhand der Koordination zwischen Sonderfertigung und architektonischem Entwurf.

Quellen

1 Quelle
DA
designboom Architecturedesignboom.com/architecture/snohetta-barth-spaces-le-rosey-boarding-school
Zusammenfassung

Quelltexte werden nicht neu veröffentlicht; kurze Zitate sind gekennzeichnet, der Rest ist eigene Zusammenfassung und Einordnung.

Die Einschätzung von 3dsınıfı
3dEinschätzung der Redaktion

Der prägende Ansatz des Le-Rosey-Projekts besteht darin, die sechs Räume nicht auf einen einheitlichen räumlichen Charakter zu reduzieren, sondern jeden entsprechend einer anderen Lernform zu gestalten. Für Büros, die Bildungsbauten entwerfen, ist das ein überzeugendes Beispiel dafür, wie sich funktionale und atmosphärische Entscheidungen gemeinsam entwickeln lassen.

Für Büros in der Türkei können maßgefertigte Lösungen die gestalterischen Möglichkeiten erweitern. Unregelmäßige Räume, hängende Elemente und durchgehende Oberflächen machen jedoch auch die Koordination bei der Umsetzung besonders wichtig. Da die Quelle keine Angaben zu Kosten, Software, Hardware oder Lizenzen enthält, sind Schlussfolgerungen zu diesen Aspekten nicht möglich. Bei vergleichbaren Projekten ist es entscheidend, die Bedingungen für Fertigung und Montage frühzeitig zu klären.

Häufige Fragen

Wer hat die sechs Lernräume in Le Rosey entworfen?

Die sechs Räume wurden von Snøhetta entworfen. barth übernahm die technische Planung, Fertigung und Montage der maßgefertigten Einrichtungselemente.

Welche Zwecke erfüllen die Räume im Le-Rosey-Projekt?

Die Räume sind auf unterschiedliche Lernansätze ausgerichtet, darunter Entdecken, Diskussion, Rückzug, Reflexion, Neugier und öffentliches Sprechen.

Wofür wird der Unafraid to Be Room genutzt?

Der Raum wurde als kleines, umschließendes Amphitheater gestaltet, in dem Schülerinnen und Schüler das Sprechen vor Publikum üben können.

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